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Photovoltaik-Versicherung

Absicherung deiner Solaranlage inkl. Ertragsausfall.

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Was ist eine Photovoltaik-Versicherung?

Eine Photovoltaik-Versicherung schützt deine Solaranlage vor Schäden durch äußere Einflüsse wie Sturm, Hagel, Blitzschlag, Überspannung oder Diebstahl. Anders als viele annehmen, greift die normale Wohngebäudeversicherung hier oft nicht ausreichend oder gar nicht – vor allem nicht bei Elektronikschäden am Wechselrichter oder bei Tierverbiss an den Kabeln.

Der zweite wichtige Baustein ist die Ertragsausfallversicherung. Fällt deine Anlage durch einen Defekt aus, verlierst du nicht nur den Eigenverbrauch, sondern auch die Einspeisevergütung. Eine gute PV-Police ersetzt dir diesen entgangenen Ertrag für die Dauer der Reparatur – bei größeren Anlagen kann das schnell mehrere Hundert Euro pro Monat ausmachen.

Wer braucht das?

Jeder, der eine eigene Solaranlage betreibt, trägt ein wirtschaftliches Risiko, das ohne separate Absicherung ungedeckt bleibt. Das betrifft sowohl private Dachanlagen als auch gewerblich genutzte Freiflächenanlagen.

  • Hausbesitzer mit Aufdach-PV-Anlage
  • Betreiber von Balkonkraftwerken mit höherer Leistung
  • Selbstständige mit Gewerbedach-Anlagen
  • Landwirte mit Freiflächen-PV
  • Eigentümer von Mieterstrom-Modellen

Worauf du beim Vergleich achten solltest

Deckungssumme und Neuwert

Die Versicherungssumme sollte dem tatsächlichen Neuwert der Anlage inklusive Montage entsprechen – nicht dem ursprünglichen Kaufpreis von vor fünf Jahren. Module und Wechselrichter sind teilweise teurer geworden, eine Unterversicherung führt im Schadenfall zu anteiliger Kürzung der Leistung.

Ertragsausfall richtig kalkulieren

Prüfe, wie lange die Ertragsausfalldeckung greift (meist 12 bis 24 Monate) und ob die Berechnung auf Basis deiner tatsächlichen historischen Erträge erfolgt. Bei neu installierten Anlagen ohne Ertragshistorie sollte der Vertrag eine pauschale Ersatzregelung vorsehen.

Häufige Fallstricke

  • Elementarschäden wie Starkregen oder Überschwemmung sind oft nur gegen Zusatzbeitrag eingeschlossen
  • Tierverbiss an Kabeln wird in Basistarifen häufig ausgeschlossen
  • Betreiberhaftpflicht ist manchmal nicht automatisch enthalten und muss separat vereinbart werden
  • Bei Balkonkraftwerken ist unklar, ob die Hausratversicherung überhaupt zuständig ist – das solltest du unbedingt schriftlich klären lassen

Mein Beitrag als ungebundener Makler

Als ungebundener Makler schaue ich mir deine Anlage konkret an: Leistung, Standort, Baujahr und ob du Eigenverbrauch oder Volleinspeisung nutzt. Daraus leite ich die passende Deckungssumme und die richtigen Zusatzbausteine ab, statt dir eine Pauschallösung zu verkaufen. Beim Wechsel übernehme ich die Kündigung deines alten Vertrags und die komplette Abwicklung mit dem neuen Anbieter. Auch im Schadenfall bist du nicht allein – melde dich einfach per WhatsApp oder E-Mail, ich kümmere mich um die Meldung und den Kontakt zum Versicherer.

Häufige Fragen

Ist meine Solaranlage über die Wohngebäudeversicherung mitversichert?

In den meisten Fällen nicht ausreichend. Manche Wohngebäudeversicherungen decken Grundgefahren wie Sturm oder Feuer für fest verbaute Anlagen ab, Elektronikschäden am Wechselrichter, Diebstahl oder Ertragsausfall sind aber meist ausgeschlossen. Eine separate PV-Versicherung schließt diese Lücken.

Was kostet eine Photovoltaik-Versicherung im Durchschnitt?

Die Kosten hängen von Anlagengröße, Standort und gewünschtem Deckungsumfang ab. Für eine typische private Dachanlage liegen die Beiträge meist zwischen 60 und 150 Euro pro Jahr, bei größeren gewerblichen Anlagen entsprechend höher.

Brauche ich für ein Balkonkraftwerk auch eine Versicherung?

Bei kleineren Balkonkraftwerken bis 800 Watt reicht oft die Hausratversicherung aus, sofern sie mobiles Zubehör mitversichert. Bei höherer Leistung oder festverbauter Installation solltest du das explizit prüfen lassen, da hier schnell Deckungslücken entstehen.

Was passiert, wenn meine Anlage durch einen Sturm beschädigt wird und tagelang ausfällt?

Mit einer Ertragsausfallversicherung bekommst du den entgangenen Ertrag für die Ausfallzeit erstattet, während die Reparaturkosten über die Sachversicherung abgedeckt werden. Ohne diesen Baustein trägst du den finanziellen Verlust der entgangenen Einspeisevergütung selbst.

Ist eine Betreiberhaftpflicht für PV-Anlagen notwendig?

Ja, sie ist sinnvoll, da du als Anlagenbetreiber für Schäden haftest, die durch deine Anlage entstehen, etwa wenn sich ein Modul löst und einen Schaden verursacht. Diese Haftpflicht ist nicht in jeder privaten Haftpflichtversicherung automatisch enthalten.

Wie oft sollte ich meine PV-Versicherung überprüfen oder anpassen?

Spätestens bei Erweiterungen der Anlage, etwa durch einen zusätzlichen Batteriespeicher oder mehr Module, solltest du die Versicherungssumme anpassen lassen. Ein Check alle zwei bis drei Jahre ist ratsam, um Unterversicherung zu vermeiden.